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>> EinsätzeBrand in Heinersreuth i.d.Opf 09.06.2011
Landwirtschaftliches Anwesen brennt bis auf Grundmauern nieder
zehnjährige Buben hatten mit Feuerzeug gezündelt

Kirchenthumbach
Einen Großeinsatz von fast 200 Hilfskräften haben am Donnerstag gegen 17:25 Uhr zwei 10 jährige Buben in Heinersreuth ausgelöst. Die beiden Kinder hatten nach Auskunft der Polizei mit einem Feuerzeug in dem Anwesen gezündelt, dabei fing Stroh Feuer. Die beiden liefen daraufhin zu ihrer Mutter, welche die Feuerwehr alarmierte. Danach wollte die beiden wieder in das Anwesen zurück, konnten aber von einer 36 jährigen Passantin davon abgehalten werden.
Beim Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte stand das rund 40 mal 10 Meter große Anwesen bereits in Vollbrand und die Flammen drohten auf benachbarte Höfe überzugreifen. Mit einem massiven Wassereinsatz gelang es der Feuerwehr, die direkt angrenzenden Gebäude zu schützen. Kritisch wurde die Situation noch einmal, als durch Funkenflug zwei Gebäude gegenüber in Brand gesetzt wurden. Mit Hilfe einer Drehleiter konnten die Brände jedoch noch im Entstehen abgelöscht werden.
Für die Stallung selbst gab es keine Rettung, sie brannte bis auf die Grundmauern nieder. 12 Rinder, die sich in einem Gewölbe befanden, konnten von der Feuerwehr gerettet werden. Inwieweit sie den Brand überleben werden, muss erst noch eine Untersuchung durch einen Tierarzt zeigen.
Bei der Brandbekämpfung waren insgesamt 174 Einsatzkräfte der Feuerwehr (Heinersreuth, Sassenreuth, Thurndorf, Kirchenthumbach, Eschenbach, Schlammersdorf, Creußen, Engelmannsreuth) mit 20 Fahrzeugen vor Ort. Der Rettungsdienst war mit insgesamt 30 Helfern vor Ort. Die beiden 10 jährigen Buben hatten bei dem Feuer eine leichte Rauchvergiftung erlitten, die von einem Notarzt vor Ort behandelt werden konnte. Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf mindestens 150.000 Euro. Die weiteren Ermittlungen wurden von der Kriminalpolizei Weiden übernommen.
Quelle: BK-Media News